Zur
Zeit wird viel über die Stammbahn diskutiert: ob und falls ja,
wann und wie sie wiedereröffnet werden soll.
Die Anwohner der Gemeinden Kleinmachnow und Dreilinden sowie die Zehlendorfer
sind geteilter Meinung: Zwei Bürgerinitiativen gibt es, eine
für und eine gegen die Reaktivierung.
Fakt ist, dass eine neue Stammbahn eine erhebliche Verkehrsverbesserung
in der Region mitsichführen würde. Im westlichen Zehlendorf
und in Kleinmachnow wird heute der Großteil des öffentlichen
Nahverkehrs mit Bussen bewältigt. Dies ist keine ökologische
und zukunftsträchtige Alternative.
Welche Vorschläge zur Wiedereröffnung gibt es? Zur Zeit
kursieren zwei Ideen. Die erste stammt von der Deutschen Bahn AG und
sieht eine Regionalbahn von Potsdam nach Zehlendorf und darüberhinaus
zum Potsdamer Platz vor:
» Vorschlag
der DB
Der zweite Vorschlag kommt vom verkehrspolitischen Sprecher der CDU
Berlin und sieht eine gleichzeitige Reaktivierung von Stamm- und Friedhofsbahn
durch eine Verlängerung der Verstärkerzüge der S1 von
Zehlendorf nach Stahnsdorf vor:
»
Vorschlag der
CDU
Der
aktuelle Vorschlag (2010) vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, der
Gemeinde Kleinmachnow und des Europarcs Dreilinden sieht vor, die
Verstärkerzüge der S1, die derzeit am S-Bahnhof Zehlendorf enden, über
Zehlendorf-Süd, Düppel, einen neuen Haltepunkt Schleusenweg bis zu
einem neuen Endbahnhof am Europarc Dreilinden verkehren zu lassen.